Die JPP-Partei hat erneut auf die Herausforderungen aufmerksam gemacht, mit denen häusliche Pflegerinnen konfrontiert sind, und kritisiert einen vermeintlichen Widerspruch zwischen den Äußerungen der Regionalregierung zur Stärkung der häuslichen Unterstützung und der tatsächlichen Situation.
Auf einer Pressekonferenz plädierte die JPP-Vorsitzende Lina Pereira für eine Aufwertung dieser Fachkräfte und stellte die Reduzierung der Anzahl älterer Menschen, die vom Häuslichen Unterstützungsservice (SAD) betreut werden, in Frage. Laut Partei sank die Zahl der Senioren mit häuslicher Unterstützung zwischen März 2024 und Juli dieses Jahres von 3.272 auf 3.100.
Lina Pereira kritisierte auch die Ankündigung von Maßnahmen während der Ferienzeit, die ihrer Meinung nach die am stärksten gefährdeten Bürger benachteiligen. Sie verwies auf die Neuprogrammierung des Aufbau- und Resilienzplans (PRR), die einen Abbau von rund 500 Betten in der stationären und teilstationären Versorgung zur Folge hatte, während gleichzeitig die häusliche Unterstützung betont wird.