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Kultur · Funchal · 1. August 2026

Madeira-Stickerei: Uralte Kunst kämpft gegen Fachkräftemangel

Die traditionelle Madeira-Stickerei, einst ein Wirtschaftsmotor, leidet nun unter einem Mangel an neuen Stickerinnen, was ihre Fortführung bedroht.

Die Madeira-Stickerei, ein historischer Ausdruck und Kulturerbe der Insel, spielte jahrzehntelang eine entscheidende wirtschaftliche Rolle, die bis ins 15. Jahrhundert zurückreicht. Von einer häuslichen Praxis entwickelte sie sich ab dem 19. Jahrhundert zu einem international geschätzten Exportprodukt und schuf eine Produktionskette, an der Tausende von Frauen beteiligt waren und die Familien sowie die lokale Wirtschaft unterstützte.

International anerkannt für ihre technische Qualität und Raffinesse, ist die Madeirenser Stickerei zu einem Symbol für Luxus und Authentizität geworden. Die Fortführung dieser Kunst steht jedoch vor einer erheblichen Herausforderung: dem Mangel an generationaler Erneuerung. Der Mangel an neuen Stickerinnen, das zunehmende Alter der bestehenden Arbeitskräfte und die geringe Anziehungskraft auf jüngere Generationen geben Anlass zu ernsten Bedenken hinsichtlich der Zukunft dieser Tätigkeit.

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