madeira.news
Kultur · Funchal · 31. Juli 2026

Rubina Leal lobt Beitrag der Auswanderer zur größten portugiesischen Kulturfeier im Ausland

Die Präsidentin der Legislativversammlung von Madeira nahm an der Eröffnung des Festes des Allerheiligsten Sakraments in New Bedford teil und hob die Rolle der Auswanderer hervor.

Rubina Leal lobt Beitrag der Auswanderer zur größten portugiesischen Kulturfeier im Ausland

Rubina Leal, Präsidentin der Legislativversammlung der Autonomen Region Madeira, nahm an der Eröffnungszeremonie des Festes des Allerheiligsten Sakraments in New Bedford, USA, teil. Das vom örtlichen madeirischen Verein organisierte Fest gilt als die größte Feier der portugiesischen Kultur außerhalb Portugals.

In ihrer Rede dankte Leal den Organisatoren, Sponsoren und Freiwilligen, die das Fest seit Jahrzehnten am Leben erhalten. Sie betonte die symbolische Bedeutung der diesjährigen Ausgabe, die mit dem 250. Jahrestag der Unabhängigkeit der USA, dem 110. Jahrestag des madeirischen Vereins und dem 50. Jahrestag der Autonomie Madeiras zusammenfällt und die historischen Verbindungen zwischen der Region, Portugal und der portugiesisch-amerikanischen Gemeinschaft stärkt.

Leal hob hervor, dass das Fest ein Beweis für die Fähigkeit der portugiesischen Gemeinschaften, insbesondere der Madeirer, ist, ihr kulturelles Erbe zu bewahren und weiterzugeben. Sie betonte, dass Sprache, Glaube, Bräuche und das Zugehörigkeitsgefühl dank des Engagements von Auswanderergenerationen lebendig bleiben. Die Präsidentin ehrte die vier Gründer des Festes – Manuel Agrela, Manuel Coutinho, Manuel Sardinha Duarte und Manuel Gomes Sebastião, alle aus Calheta – und setzte sich für die Bewahrung dieser Tradition ein.

Rubina Leal bekräftigte den Stolz Madeiras auf den Weg seiner Gemeinschaften weltweit und versicherte, dass die Madeirer im Ausland und ihre Nachkommen ein integraler Bestandteil der Identität der Region sind. „Madeira vergisst seine Gemeinschaften nie“, sagte sie und würdigte den Beitrag der Diaspora zur Stärkung Madeiras und Portugals.

Mehr in Kultur