Der Präsident der Regionalregierung von Madeira, Miguel Albuquerque, wird sich am kommenden Dienstag in Lissabon mit Premierminister Luís Montenegro treffen, um mehrere offene Angelegenheiten zwischen der Region und der Republik zu klären.
Zu den Verhandlungsthemen gehören die Finanzierung der Region, das neue Regelwerk für das Internationale Madeira-Geschäftszentrum und die Entschädigung für die zusätzlichen Kosten der Insellage. Albuquerque erklärte, dass das neue Regelwerk für das Internationale Madeira-Geschäftszentrum "praktisch ausgehandelt" sei und nur noch die gesetzliche Genehmigung und die Mitteilung an die Europäische Kommission benötige.
Die Finanzierung über den Staatshaushalt, die die Kosten der Insellage in den Bereichen Mobilität und Erreichbarkeit ausgleichen soll, ist ein weiterer wichtiger Punkt. Die Region strebt eine Summe zwischen 78 und 79 Millionen Euro an, zuzüglich weiterer Unterstützungen für das Gesundheitswesen. Albuquerque kritisierte das derzeitige Modell des Regionalfinanzierungsgesetzes dafür, dass es die strukturellen Einschränkungen Madeiras nicht berücksichtigt.
Weitere zu behandelnde Dossiers umfassen den Bau der neuen PSP-Polizeistation in Porto Santo und das Internationale Luftfahrzeugregister im Internationalen Madeira-Geschäftszentrum, das auf nationale bürokratische Hürden stößt.