Ein neues Modell für die Verwaltung von EU-Fonds wirft Bedenken auf Madeira und den Azoren auf. Zukünftige Vorschriften sehen die Konsolidierung von Hilfen, die derzeit von den Regionen autonom verwaltet werden, in einem einzigen nationalen Paket vor.
Diese Verlagerung schürt die Befürchtung einer stärkeren Kontrolle durch den Zentralstaat, was zu einer Verringerung der regionalen Entscheidungsbefugnis führt. Es besteht auch die Sorge, dass Unternehmen, sowohl kleine als auch große, bestraft werden könnten.
Regionale Abgeordnete fordern Antworten und Garantien von der Regierung der Republik hinsichtlich der Auswirkungen dieser Änderung auf die Autonomie und Entwicklung der Inselregionen.