Der Abgeordnete der Chega, Francisco Gomes, vertrat die Ansicht, dass die Autonomie Madeiras ein politisches, historisches und institutionelles Erbe aller Madeirenser sei, unabhängig von deren politischer Ausrichtung. Laut dem Parlamentarier sollte die Autonomie genutzt werden, um das Leben der Bevölkerung zu verbessern und die Entwicklung der Region zu fördern.
Gomes kritisierte, dass die Verteidigung der Autonomie durch die Regionalregierung, insbesondere im letzten Jahrzehnt, auf ein Argument der politischen Bequemlichkeit reduziert worden sei. Er argumentierte, dass die Autonomie errungen wurde, um Madeira Instrumente zur Gestaltung seiner Zukunft zu geben und nicht, um die Regionalregierung vor Überprüfung zu schützen.
Der Chega-Abgeordnete warf der aktuellen Regierung außerdem vor, ihre Machtinstrumente zur Ausübung von Druck auf Gegner und zur Verteilung öffentlicher Gelder an ein Netzwerk von Interessen zu nutzen. Er erklärte, die Chega kämpfe für eine Autonomie im Dienste der Madeirenser, die bessere Gesundheitsversorgung, Wohnraum, Sicherheit und Lebensqualität anstrebt.