Nova Direita Madeira hat Bedenken hinsichtlich angeblicher irregulärer Nutzung von Arbeitsverträgen durch ausländische Staatsbürger geäußert, die ihren Dokumentationsstatus legalisieren möchten. Laut der Organisation berichteten madeirische Unternehmer von Fällen, in denen Arbeitnehmer nach Vertragsabschluss nicht zur Arbeit erscheinen, aber dennoch Lohnzahlungen fordern.
Es wurden auch Situationen erwähnt, in denen Personen Verträge mit einem Unternehmen haben, aber woanders arbeiten, ohne dies ordnungsgemäß zu deklarieren und gesetzliche Verpflichtungen zu erfüllen. Nova Direita ist der Ansicht, dass diese Praktiken, falls sie bestätigt werden, eine dringende Untersuchung erfordern, um Arbeitgeber zu schützen und die Einhaltung von Arbeits- und Verwaltungsgesetzen zu gewährleisten.
Der Koordinator von Nova Direita Madeira, Paulo Azevedo, forderte die Agentur für Integration, Migration und Asyl (AIMA) sowie die regionale Arbeitsinspektion zu einer strengen Überwachung auf. Azevedo betonte, dass es nicht um Nationalität gehe, sondern um die Durchsetzung des Gesetzes, und forderte, dass diejenigen, die betrügerische Verträge nutzen oder außerhalb des Gesetzes handeln, zur Rechenschaft gezogen und gegebenenfalls ausgewiesen werden.