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Kriminalität · Funchal · 13. August 2026

Offizielle Fahrzeuge unterliegen Geschwindigkeitsbegrenzungen, außer im dringenden Einsatz

Fahrzeuge, die Regierungsbeamte befördern, unterliegen Geschwindigkeitsbegrenzungen, es sei denn, sie befinden sich im ordnungsgemäß signalisierten dringenden Einsatz.

Offizielle Fahrzeuge unterliegen Geschwindigkeitsbegrenzungen, außer im dringenden Einsatz

Der Minister für Innere Verwaltung, Luís Neves, hat erklärt, dass Geschwindigkeiten von über 180 oder 200 km/h im neuen Straßenverkehrsordnung zu einer Straftat werden könnten. Dies geschieht vor dem Hintergrund einer hohen Zahl von Fußgängerunfällen in Portugal, bei denen im ersten Halbjahr 31 Menschen ums Leben kamen.

Als Antwort auf Leserfragen, ob Geschwindigkeitsbegrenzungen für offizielle Autos gelten, auch für die, die Minister befördern, stellt die Gesetzgebung klar. Offizielle Fahrzeuge, die Regierungsmitglieder befördern, müssen sich an die im Straßenverkehrsordnung festgelegten Geschwindigkeitsbegrenzungen halten, wie z. B. 120 km/h auf Autobahnen.

Die einzige Ausnahme bilden Fahrzeuge im ordnungsgemäß signalisierten dringenden Einsatz, wie in Artikel 64 der Straßenverkehrsordnung festgelegt. Ein bemerkenswerter Fall war der Unfall im Jahr 2021 mit dem Auto des damaligen Ministers Eduardo Cabrita, der zu schnell fuhr und zum Tod eines Arbeiters führte. Der Fahrer wurde wegen fahrlässiger Tötung verurteilt, was die Verantwortung des Fahrers zur Einhaltung der Vorschriften unterstreicht.

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