Die Monarchistische Volkspartei (PPM) hat sich erneut von der Regierung der AD distanziert und erklärt, dass das aktuelle politische Projekt von PSD und CDS "nicht ideal für Portugal und für das portugiesische Volk" sei.
In einer Erklärung führt die Partei steigende Lebenshaltungskosten bei niedrigen Löhnen, Schwierigkeiten beim Zugang zu Wohnraum und Probleme im öffentlichen Gesundheits- und Bildungswesen als Beispiele für eine Politik an, die Familien laut Partei "den Gürtel enger schnallen" lasse. Die PPM wirft der Regierung außerdem vor, große Wirtschafts- und Finanzgruppen zu begünstigen.
Die Partei kritisiert auch die Kostenpauschalen für Abgeordnete und fordert deren Abschaffung. Die Erklärung schließt mit einem Vergleich zwischen Republik und Monarchie und regt an, dass die Portugiesen über die jeweiligen Modelle und die Lebenshaltungskosten nachdenken sollten.