Die Sozialistische Partei (PS) forderte während der feierlichen Sitzung zum 50-jährigen Bestehen der Legislativversammlung von Madeira den Aufbau einer "Neuen Autonomie" mit Schwerpunkt auf besseren Lebensbedingungen für die Einwohner von Madeira und Porto Santo. Die sozialistische Fraktion kritisierte die Verschiebung der Überprüfung des Gesetzes über die Finanzen der Autonomen Regionen und betrachtete die wiederholten Verzögerungen als Respektlosigkeit gegenüber dem Willen der Region.
Die PS hob die Diskrepanz zwischen dem Wirtschaftswachstum (86% BIP-Anstieg zwischen 2015 und 2025) und der Einkommensentwicklung (39,1% Anstieg des durchschnittlichen monatlichen Einkommens) als Hauptproblem hervor. Die Partei setzt sich für eine diversifiziertere Wirtschaft ein, die höhere Gehälter und eine gerechtere Vermögensverteilung ermöglicht.
Die Partei bedauerte das Fehlen einer Lösung zur Kompensation der permanenten Kosten der Insellage fünfzig Jahre nach der Gründung des Regionalparlaments und hofft, dass die Überprüfung des Finanzgesetzes vor 2029 stattfinden wird. Die PS forderte zudem eine Stärkung der Rolle der Legislativversammlung und warnte vor einer übermäßigen "Verstaatlichung" der Autonomie, die dem Volk gehöre.




