PS-Abgeordnete in Madeira fordern die Regionalregierung auf, die Verordnungen für physikalische und Rehabilitationsmedizin zu überarbeiten. Ziel ist es, sicherzustellen, dass der Zugang zur Versorgung auf den klinischen Bedürfnissen der Patienten basiert und nicht auf deren finanziellen Möglichkeiten.
Die Partei gibt an, dass die Antworten der Exekutive die Bedenken von Nutzern und Fachleuten hinsichtlich der neuen Regeln bestätigen, die eine Zuzahlung von 20 % der Behandlungskosten vorsehen. Die PS argumentiert, dass die Regierung Hürden geschaffen hat, ohne einen weit verbreiteten Missbrauch nachzuweisen, der eine solche Änderung rechtfertigen würde.
Die sozialistische Partei betont, dass die Zunahme der Behandlungsaktivitäten mit mehr Begünstigten und Sitzungen nicht unbedingt auf Missbrauch hindeutet, sondern ein möglicher Ausdruck der alternden Bevölkerung und des Anstiegs chronischer Krankheiten sein könnte. Die PS ist der Ansicht, dass das neue System, das den Zugang über eine Sprechstunde für physikalische und Rehabilitationsmedizin zentralisiert, mehr Schritte, Hürden und Kosten für die Patienten mit sich bringt.




