Die Präsidentin der PS Madeira, Célia Pessegueiro, hat ihre Besorgnis über die fortschreitende Aufgabe des Weinbaus in der Region geäußert und die mangelnde Verpflichtung der Regionalregierung gegenüber dem Agrarsektor angeprangert.
Laut Pessegueiro geben Kleinproduzenten den Anbau aufgrund steigender Produktionskosten und unzureichender Vergütung für Rebsorten wie Tinta Negra auf, verschärft durch bürokratische Hürden beim Zugang zu Unterstützung. Die Traubenproduktion verzeichnete laut offiziellen Daten 2024 und 2025 einen Rückgang von 35 %.
Die PS-M schlägt vor, die Einnahmen aus der Kurtaxe zur Entschädigung der Landwirte für die Landschaftspflege zu verwenden und fordert, dass Madeira-Weinproduzenten die Ernte im Voraus kaufen, Risiken teilen und technische Unterstützung anbieten. Die mangelnden Investitionen in die ländliche Erreichbarkeit, wie die Verbindung zwischen Jardim da Serra und Curral das Freiras, wurden ebenfalls kritisiert, wobei die Partei die sofortige Ausschreibung für die Arbeiten verlangt.