Die Präsidentin von PS-Madeira, Célia Pessegueiro, erklärte, dass die Regionalregierung ihre Verantwortung nicht scheuen dürfe und Maßnahmen zur Senkung der Lebenshaltungskosten auf der Insel ergreifen müsse, wobei sie eine Senkung der Mehrwertsteuer als Ausgangspunkt vorschlage.
Auf einer Pressekonferenz wies Pessegueiro auf die wachsenden Schwierigkeiten hin, mit denen die Madeirenser aufgrund der Inflation konfrontiert sind, die sich auf Lebensmittel, Transport, Wohnraum und Kredite auswirkt. Sie kritisierte die "vollständige Untätigkeit" der Regionalregierung und die Weigerung, Vorschläge der PS anzunehmen, wie z.B. eine Senkung der Mehrwertsteuer.
Die sozialistische Partei argumentiert, dass die außerordentlichen Einnahmen der Regierung zur Linderung der täglichen Kosten der Bürger verwendet werden sollten, und verweist auf die Notwendigkeit, den öffentlichen Nahverkehr zu stärken, um die Abhängigkeit von Privatwagen zu verringern. PS-Madeira besteht darauf, dass Steuersenkungen in die Zuständigkeit des madeirischen Parlaments und der Exekutive fallen.




