Die Sozialistische Partei (PS) auf Madeira hat auf das Fehlen eines regionalen Notfallplans für die Kraftstoffversorgung bei Knappheit oder schweren Lieferunterbrechungen hingewiesen. Der in der Legislativversammlung diskutierte Vorschlag zielt darauf ab, eine koordinierte Reaktion zu gewährleisten und Zugangsprioritäten festzulegen.
Der sozialistische Abgeordnete Gonçalo Leite Velho betonte die Notwendigkeit, dass die Region auf "jede Umstandslage" vorbereitet ist, und kritisierte das Fehlen klarer Kriterien für die Verteilung in Krisenzeiten, indem er fragte, wer vorrangigen Zugang zu Kraftstoff haben würde.
Der Vorschlag empfiehlt die Ausarbeitung und Veröffentlichung eines Plans, der vorrangige Dienste, kritische Logistik, minimale Versorgungsmengen und Koordinationsmechanismen identifiziert, einschließlich eines speziellen Kapitels für Porto Santo.
Als Antwort hielt der sozialdemokratische Abgeordnete Rafael Carvalho die Diagnose für falsch und erklärte, Madeira verfüge über ausreichende Reserven und habe in die Energievielfalt investiert, wodurch seine Widerstandsfähigkeit erhöht werde.




