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Gesundheit · Funchal · 4. September 2026

PS wirft Regionalregierung vor, nur auf Gesundheitsprobleme am Limit zu reagieren

Die PS kritisiert die Regionalregierung, da sie nur in Gesundheitskrisen eingreift, und nennt den Mangel an Radiologietechnikern als Beispiel.

PS wirft Regionalregierung vor, nur auf Gesundheitsprobleme am Limit zu reagieren

Die Sozialistische Partei (PS) wirft der Regionalregierung von Madeira vor, nur auf Gesundheitsprobleme zu reagieren, wenn diese "Grenzwertige Situationen" erreichen. Diese Kritik folgt auf ein Treffen mit der Nationalen Gewerkschaft der Höheren Gesundheitstechniker für Diagnose und Therapie (STSS) und auf die jüngsten Rücktritte von Radiologie-Fachkräften.

Marta Freitas, Abgeordnete der PS, erinnerte daran, dass die Partei trotz der Ankündigung, bis Ende des Jahres 14 Höhere Techniker für Diagnose und Therapie (TSDT) einzustellen, bereits vor der Unzulänglichkeit dieser Zahlen gewarnt hatte. Die Gewerkschaft weist auf den dringenden Bedarf von 54 TSDT hin, wobei der globale Mangel auf 130 Fachkräfte geschätzt wird, zusätzlich zum Fehlen eines leitenden Technikers.

Die PS ist der Meinung, dass die von den Behörden angekündigte Reaktion nicht dem Ausmaß des Problems entspricht, was auf mangelnde Planung und strukturelle Lösungen hindeutet. Die Abgeordnete erklärte, dass das Muster, bei dem Fachkräfte an ihre Grenzen stoßen, Rücktritte einreichen und erst dann neue Einstellungsankündigungen erscheinen, einen reaktiven Ansatz und "Last-Minute-Lösungen" zeige. Die Situation wird als strukturelles Problem und nicht als isolierte Vorfälle betrachtet, und die Partei setzt sich für eine ernsthafte und rechtzeitige Planung der Personalressourcen für den Regionalen Gesundheitsdienst ein.

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