Der Exekutivvizepräsident der Europäischen Kommission, Raffaele Fitto, erklärte in Funchal seine Absicht, Bedingungen zu schaffen, um für Madeira im nächsten europäischen Finanzrahmen (2028-2034) "Risiken zu vermeiden" und seine kontinuierliche Entwicklung zu ermöglichen.
Fitto stellte klar, dass der genaue Betrag für die Region noch nicht bestimmt werden kann, da der nächste mehrjährige Finanzrahmen im Rat und im Europäischen Parlament diskutiert wird. Er erkannte die Entwicklung Madeiras und ihr Potenzial in Bereichen wie Verteidigung, Raumfahrt und Forschung an und ordnete dies in die neue strategische Rolle der Gebiete in äußerster Randlage ein.
Miguel Albuquerque, Präsident der Regionalregierung, betonte die Notwendigkeit, Madeira gemäß Artikel 349 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union weiterhin differenziert zu behandeln, und wies darauf hin, dass Entfernung und Transportkosten dauerhafte Einschränkungen bleiben.
