Die Bewegung REAGIR hat der Regionalregierung von Madeira vorgeworfen, die Imageförderung der Insel über die Lösung drängender sozialer Probleme zu stellen.
In einer Erklärung hob die Gruppe Schwierigkeiten im Regionalen Gesundheitsdienst hervor, wie z. B. Patienten, die nach ihrer Entlassung aufgrund fehlender sozialer Unterstützung in Krankenhäusern verbleiben, und kritisierte den Druck auf medizinisches Fachpersonal sowie die mangelnde Koordination zwischen Gesundheits- und Sozialversicherungssektoren.
REAGIR warnte auch vor steigenden Lebenshaltungskosten, Inflation, sinkender Kaufkraft der Familien und Schwierigkeiten beim Zugang zu Wohnraum und erklärte, dass die Exekutive keine wirksamen Lösungen angeboten habe. Die Bewegung kritisierte ferner die Nutzung des Festa do Chão da Lagoa als Plattform für eine "Erfolgsgeschichte" und argumentierte, dass Tourismuspreise und Kampagnen keine strukturellen Probleme lösen und die Regierung sich auf Gesundheit, Wohnraum, soziale Maßnahmen und Familienunterstützung konzentrieren sollte.




