Die SINERGIA – Energiegewerkschaft traf sich mit der parlamentarischen Gruppe von Chega im Rahmen von Gesprächen mit den in der Legislativversammlung von Madeira vertretenen Parteien.
Auf Nachfrage zu einer möglichen Privatisierung der EEM-Gruppe gab SINERGIA an, keine Kenntnis von laufenden Prozessen zu haben, bekräftigte jedoch ihre grundsätzliche Haltung: Sie ist gegen jede Privatisierung, ganz oder teilweise, des Unternehmens.
Die Gewerkschaft argumentiert, dass das Stromtransport- und -verteilungsnetz ein natürliches Monopol darstellt und nur eine öffentliche, integrierte Verwaltung Effizienzgewinne sichert. Als Beispiel wurde die Rolle von EMACOM bei der Nutzung des EllaLink-Unterseekabels genannt, das Wettbewerb auf dem Großhandels-Telekommunikationsmarkt einführte.
Im Arbeitsbereich forderte die Gewerkschaft einen transparenten, dreigliedrigen Verhandlungsprozess zur Aktualisierung des Unternehmensabkommens. SINERGIA bedauerte auch, noch keinen Gegenentwurf vom Vorstand erhalten zu haben, obwohl sie die erste war, die Verhandlungen forderte.



