Der Nationale TVDE-Bewegungsverband hat Bedenken hinsichtlich Nachrichten geäußert, die eine nahezu sichere Verabschiedung neuer Gesetze für den Sektor vor der Schlussabstimmung in der Assembleia da República nahelegen. Der Verband ist der Ansicht, dass die Äußerungen eines Abgeordneten der Chega-Partei, die die Genehmigung des Diploms vor der Abstimmung als garantiert darstellen, „ernsthafte Fragen hinsichtlich der Achtung des demokratischen Prozesses, der institutionellen Transparenz und der Würde der Assembleia da República aufwerfen“.
Die Bewegung wirft Chega außerdem vor, nicht zu Vorschriften beigetragen zu haben, die die Interessen der TVDE-Fahrer schützen würden, und erinnert daran, dass die Partei einen Vorschlag zurückgezogen hat, der eine Reduzierung der Provisionen digitaler Plattformen von 25 % auf 15 % vorsah. Der Verband kritisierte auch den für Madeira gewählten Abgeordneten von Chega, Francisco Gomes, dessen parlamentarische Interventionen von „wiederholten Kritikern des TVDE-Sektors und seiner legitimen Berufsverbände geprägt waren, anstatt konkrete Lösungen vorzulegen“. Der Verband erwartet eine formelle Entschuldigung und hat diesbezüglich ein Verfahren bei den zuständigen parlamentarischen Stellen eingeleitet.
Darüber hinaus hat der Verband beim Verwaltungs- und Finanzgericht Funchal eine einstweilige Verfügung gegen die Entscheidung der Regionalregierung von Madeira zur Aussetzung der Ausstellung neuer TVDE-Fahrerzertifikate eingereicht. Diese Klage folgt auf die Entschließung des Regionalregierungsrates Nr. 691/2025, da der Verband der Ansicht ist, dass die Maßnahme „ernsthaften und unmittelbaren Schaden“ für Dutzende von Kandidaten verursacht hat, die alle gesetzlichen Anforderungen für das CMTVDE-RAM-Zertifikat erfüllt hatten, und damit grundlegende Prinzipien des Rechtsstaats verletzt.




