Victor Freitas, eine prominente Persönlichkeit der Sozialistischen Partei Madeiras und ehemaliger Vorsitzender ihrer Jugendorganisation, ist der Interviewte der Initiative „Rostos da Autonomia“, die von DIÁRIO in Zusammenarbeit mit der Legislativversammlung von Madeira zur Feier des 50-jährigen Bestehens des Politisch-Administrativen Statuts gefördert wird.
Freitas kam 1976 aus Mosambik mit seiner Familie nach Madeira und erinnert sich an die Anpassung an eine ländliche Realität in Santana, die im Gegensatz zu seinem früheren Leben stand. Sein politischer Einstieg begann früh, mit der Teilnahme an bürgerlichen Aktionen als Kind, wie z. B. dem Sammeln von Unterschriften für den Straßenbau, wo viele Leute, die nicht unterschreiben konnten, ihren Finger zum Markieren des Papiers benutzten.
Als Teenager versuchte er, einen Jugendverband in Santana zu gründen, aber das Projekt erhielt keine offizielle Unterstützung. Später trat er der Sozialistischen Jugend bei, wo er eine führende Rolle spielen würde, was den Beginn seiner politischen Karriere markierte. Freitas hebt Bildung und Gesundheit als die positivsten Aspekte der 50 Jahre Autonomie hervor und den Mangel an politischer Abwechslung als den negativsten Punkt.