Die Galerie Anjos Teixeira in Funchal eröffnet am 17. September um 19 Uhr die Ausstellung „Arremendos“ der bildenden Künstlerin Érica Gomes.
Érica Gomes, geboren 2003 in Funchal, ist eine bildende Künstlerin, die für ihre ständige Experimentierfreude bekannt ist und Techniken wie Fotokopie, Collage, Nähen und Röntgenstrahlen einsetzt. Ihre Arbeit basiert auf der Nutzung persönlicher Archive, die aus ihrem ursprünglichen Kontext genommen eine neue kollektive Dimension erhalten und zur Reflexion über Erinnerung als gemeinsames Territorium anregen.
Die Künstlerin erklärt: „Ein Foto aufzubewahren bedeutet, einen Teil von etwas aufzubewahren. Ein Moment, eine Person, ein Ort, aber niemals die Gesamtheit dessen, was passiert ist.“ Die Ausstellung entwickelt die Verbindung zwischen Bild und Erinnerung und untersucht, wie Fotografien zu einem Rückkehrpunkt werden, wenn der ursprüngliche Moment verblasst, und wie Erinnerung aus Fragmenten aufgebaut wird, die das im Bild Fehlende konfrontieren.
Das Konzept der Neuerstellung von Erinnerungen auf der Grundlage von Fotografie steht im Mittelpunkt, wobei das Archiv durch Veränderung der Beziehungen zwischen den Bildern neue Bedeutungen erhält. Die Kuratorschaft der Ausstellung liegt bei David Francisco.