Die Regionalbehörde für Wirtschaftsaktivitäten (ARAE) hat während der im Juli durchgeführten Operation „Madeira ohne Blöcke“ sieben Ordnungswidrigkeiten festgestellt. Die Aktion zielte darauf ab, Geoblocking und ungerechtfertigte Diskriminierung im elektronischen Handel gegen Verbraucher Madeiras zu verhindern.
Diese Operation steht im Einklang mit dem Gesetz Nr. 7/2022, das Verbraucher der Autonomen Regionen Azoren und Madeira vor diskriminierenden Online-Praktiken schützt. Regionalsekretär für Wirtschaft, José Manuel Rodrigues, bezeichnete die Fortdauer solcher Praktiken als „inakzeptabel“ und versicherte, dass „kein madeirischer Verbraucher aufgrund seiner Adresse oder Postleitzahl diskriminiert werden darf“.
120 elektronische Seiten wurden inspiziert, was zur Identifizierung von sieben Verstößen führte. Sechs davon betrafen die Anwendung unterschiedlicher Zugangsbedingungen für Waren je nach Wohnort, wobei Betreiber Waren, die sie anderswo im Land verkauften, in Madeira nicht anboten. Der siebte Verstoß betraf die Weiterleitung zu unterschiedlichen Online-Schnittstellen mit geringerem oder anderem Lagerbestand als beworben.
Ordnungswidrigkeitsverfahren werden gegebenenfalls an die ASAE weitergeleitet. Die ARAE wird den E-Commerce weiterhin überwachen und fordert die Verbraucher auf, Fälle von Geoblocking oder Diskriminierung zu melden.