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Umwelt · Funchal · 27. Juli 2026

Itaguaís Mangroven: Essentiell für Biodiversität und Klimastrategie

Der Mangrovenwald auf der Insel Madeira in Itaguaí, mit rund 230 Hektar, ist entscheidend für die Biodiversität, den Küstenschutz und als Klimastrategie.

Itaguaís Mangroven: Essentiell für Biodiversität und Klimastrategie

Der Mangrovenwald auf der Ilha da Madeira in Itaguaí, der sich über etwa 230 Hektar erstreckt, spielt eine entscheidende Rolle beim Schutz der Küstenlinie und der Erhaltung der Artenvielfalt der Bucht von Sepetiba. Dieses Ökosystem wird oft wegen seines schlammigen Aussehens unterschätzt und dient als Brutstätte für Meereslebewesen, die Fische, Krebstiere und Weichtiere in wichtigen Phasen ihrer Lebenszyklen beherbergt.

Die an den Boden angepassten Mangrovenbäume haben Stelzwurzeln, die Sedimente stabilisieren, die Wellenenergie mildern und kleinen Tieren Schutz bieten, was zu einer hohen biologischen Produktivität führt. Darüber hinaus unterstützt der Mangrovenwald die handwerkliche Fischerei und die Sammlung von Schalentieren, beides wichtige Aktivitäten für die lokale Wirtschaft und Kultur, und wirkt als natürliche Barriere gegen Erosion und intensive Gezeiten.

Bernardo Castello, Umweltmanager bei Porto Sudeste, betont, dass Mangroven auch Kohlenstoff speichern, was ihre Erhaltung zu einer relevanten Klimastrategie macht. Ein wirksamer Schutz erfordert die Zusammenarbeit zwischen Behörden, Unternehmen und der Bevölkerung. Porto Sudeste, das an ein Mangrovengebiet grenzt, führt umfassende Umweltüberwachungsprogramme durch, einschließlich phytosoziologischer Studien, Bewertung der physikalisch-chemischen Wasserparameter sowie Überwachung der Luft- und Bodenqualität.

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