Die JPP-Partei fordert die Regionalregierung von Madeira auf, die für Fischer geltenden Vorschriften zu klären und zu prüfen, ob traditionelle Praktiken, wie die in Caniçal, einen eigenen rechtlichen Rahmen benötigen.
Diese Haltung ergibt sich nach der Beschlagnahmung von Fisch von einem Boot in der Gemeinde Caniçal im Landkreis Machico. Die JPP bestreitet weder die Kontrollen noch die Notwendigkeit, die kommerziellen Fischereivorschriften einzuhalten, ist jedoch der Meinung, dass der Vorfall Anlass zur Reflexion über die Definition, Verbreitung und das Verständnis der Regeln durch die Fachleute geben sollte.
Abgeordnete Jéssica Teles erklärte, dass "diejenigen, die auf See arbeiten, Rechtssicherheit haben und die Regeln klar kennen müssen". Die JPP hebt die Tradition des Salzens und Trocknens von "gaiado" (Bonito) in Caniçal hervor und fragt, ob der aktuelle Rechtsrahmen familiäre und gemeinschaftliche Praktiken ohne kommerzielle Absicht angemessen berücksichtigt. Sie betonen, dass jede Lösung die Einhaltung der Vorschriften für Fischerei, Rückverfolgbarkeit und Lebensmittelsicherheit gewährleisten muss.