Die Partei Juntos Pelo Povo (JPP) hat die Einrichtung eines Wahlkreises für Auswanderer aus Madeira zur Legislativversammlung von Madeira gefordert. Der Vorschlag, der von der Abgeordneten Mariusky Spínola während des Madeira Global 2026 Forums vorgebracht wurde, zielt darauf ab, Auswanderern aus Madeira eine direkte Vertretung im Regionalparlament zu sichern.
Mariusky Spínola argumentierte, dass dieser Wahlkreis es den madeirischen Gemeinschaften im Ausland ermöglichen würde, ihre eigenen Vertreter zu wählen und ihnen eine stärkere Stimme bei Entscheidungen zu geben, die die Zukunft Madeiras betreffen. Die Abgeordnete hob auch Probleme hervor, mit denen Auswanderer konfrontiert sind, wie Verzögerungen bei der Anerkennung von Qualifikationen und Schwierigkeiten mit konsularischen Diensten und AIMA, sowie Probleme mit der Flugverbindungen, wobei sie die Gemeinschaft in Südafrika als Beispiel nannte.
Die JPP ist der Ansicht, dass eine verstärkte politische Beteiligung von Auswanderern die regionale Autonomie stärken und die Entscheidungsfindung den Bürgern näher bringen würde. Der Vorschlag steht im Einklang mit dem Thema des diesjährigen Madeira Global Forums, das sich auf die Stärkung der Beziehungen zwischen der Region und ihren Gemeinschaften im Ausland konzentriert.




