Die JPP-Partei hat ihre Unzufriedenheit über die jüngste Diskussion über den Bau von Gebäuden mit 20 oder mehr Stockwerken in Funchal zum Ausdruck gebracht. Laut den Stadträten Fátima Aveiro und António Trindade lehnt die Partei „Einzelmaßnahmen und improvisierte Lösungen“ für ein so komplexes Problem wie Wohnraum ab.
Die JPP argumentiert, dass Wohnraum eine „strukturelle, integrierte und breit mit der Bevölkerung diskutierte Strategie“ erfordert, die auf einem ausgewogenen und nachhaltigen Stadtentwicklungsmodell basiert. Obwohl sie die Überarbeitung von Gebietsmanagementinstrumenten wie dem kommunalen Masterplan (PDM) als wichtigen Schritt betrachten, warnen sie davor, dass dieser Prozess kein Vorwand sein darf, um den Hochhausbau ohne fachkundige Gutachten und öffentliche Beteiligung zu verstärken.
Bevor der Hochhausbau diskutiert wird, hält es die JPP für unerlässlich, die Anzahl der leerstehenden oder baufälligen Immobilien zu bewerten, die wiederhergestellt werden können, und wie viele städtische Gebäude saniert werden können. Die Partei erinnert auch an ihre konsequente Haltung, gegen Stadtentwicklungsprojekte zu stimmen, die keine Beiträge für öffentlichen oder bezahlbaren Wohnraum garantieren, und bedauert, dass diese „systematisch von der PSD/CDS-Mehrheit genehmigt werden“. Die JPP schließt daraus, dass die Verantwortung für das Problem des öffentlichen Wohnraums in Funchal bei der Regionalregierung und der Stadtverwaltung liegt, die sich auf Tourismus und Luxuswohnungen konzentriert haben.




