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Politik · Funchal · 14. September 2026

JPP kritisiert Calheta-Gemeinde für fragmentierte Arbeiten und Vernachlässigung der Kläranlage Paul do Mar

Die JPP prangert den Verfall der Kläranlage Paul do Mar an und kritisiert die Gemeinde Calheta für isolierte Arbeiten ohne Abwasserplanung.

JPP kritisiert Calheta-Gemeinde für fragmentierte Arbeiten und Vernachlässigung der Kläranlage Paul do Mar

Die JPP-Partei hat den desolaten Zustand der Kläranlage Paul do Mar (ETAR) angeprangert, einer Infrastruktur, die ursprünglich rund 5 Millionen Euro kostete. Laut JPP spiegelt die Anlage nach zwei Jahrzehnten einen "Mangel an Planung, Wartung und strategischer Vision" durch aufeinanderfolgende Exekutiven des Gemeinderats von Calheta wider.

Stadtrat Basílio Santos hob hervor, dass die Infrastruktur heruntergekommen ist und nur mit Primärbehandlung unter prekären Bedingungen funktioniert, "weit unter dem, was projektiert wurde, und den ökologischen und öffentlichen Gesundheitsbedürfnissen". JPP hält die Vernachlässigung der Anlage ohne Sanierungs- oder Modernisierungsstrategie für inakzeptabel.

Die Partei äußerte sich auch besorgt über neue Arbeiten, die vom Gemeinderat angekündigt wurden, wie den Austausch von Trinkwasserleitungen in Prazeres und Estreito da Calheta. JPP kritisiert diese Interventionen, da sie keine Abwassernetze einschließen und "Fehler mangelnder Koordination und Planung" wiederholen. Basílio Santos wies darauf hin, dass in Estreito da Calheta der Gemeinderat plant, 3 Millionen Euro in 40 km Trinkwassernetz zu investieren, ohne eine Abwasserversorgung vorzusehen, wodurch die Gemeinde nur 4% der Haushalte an das Sanitärnetz angeschlossen hat.

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