Júlio Nóbrega, klinischer Direktor des SESARAM, erklärte, dass klinische Entlassungen im Gesundheitsdienst der Autonomen Region Madeira (SESARAM) kein Privileg einer bestimmten sozialen Schicht seien, sondern alle Bevölkerungsschichten übergreifend seien, unabhängig von politischen oder anderen Überzeugungen.
Diese Aussagen wurden während einer Anhörung in der Legislativversammlung gemacht, die sich speziell mit den sogenannten problematischen Entlassungen befasste. Nóbrega räumte ein, dass die Zahl der Ärzte der Inneren Medizin, die um Entbindung von der Verantwortung gebeten haben, "signifikant" sei, ebenso wie die anderer Fachkräfte.
Zum Verbleib von Personen mit problematischen Entlassungen sagte Júlio Nóbrega, dass es diese immer gegeben habe, das Problem sei jedoch die Anzahl. Er nannte als Beispiel, dass im Dezember 2021 16 Fälle gemeldet wurden und jetzt 232. Der wesentliche Unterschied sei der Übergang von Spitzenwerten zu kontinuierlichen Zahlen. Er erwähnte auch, dass die Orthopädie kürzlich keine freien Betten hatte, was zur Verschiebung geplanter Operationen führen könnte.




