Der Klinikdirektor des Regionalgesundheitsdienstes von Madeira (SESARAM), Júlio Nóbrega, erklärte in der Legislativversammlung, dass die Situation von Patienten in den Fluren des Dr. Nélio Mendonça Krankenhauses inakzeptabel sei.
Nóbrega führte das Problem auf eine Zunahme von klinischen Entlassungen und gesellschaftliche Veränderungen zurück, wie die geringere Bereitschaft der Gesellschaft, sich um ältere Verwandte zu kümmern. "Wir können keine Patienten in Fluren haben. Das ist nicht menschlich und auch aus technischer und wissenschaftlicher Sicht falsch", erklärte er.
Obwohl SESARAM die Personalressourcen verstärkt und in Infrastruktur investiert hat, reicht die Anstrengung nicht aus, um mit der wachsenden Zahl von Patienten umzugehen, die nach der klinischen Entlassung im Krankenhaus bleiben. Der Klinikdirektor plädierte auch für die Anpassung der Gesundheitssysteme an eine zunehmend ambulant orientierte Medizin.




