Die Ursache für die Störung, die Tausende von MEO-Kunden den Zugang zu Internet, Mobilfunk und Fernsehen erschwerte, ist noch nicht endgültig technisch geklärt. Der Betreiber behauptet, Ziel eines "Massenangriffs" gewesen zu sein, aber öffentliche Daten deuten auf Anomalien bei der Netzwerkverkehrsleitung hin, obwohl ein Zusammenhang zwischen beiden Szenarien nicht bewiesen ist.
Die Instabilität begann in der Nacht vom 13. auf den 14. September und intensivierte sich am Montagnachmittag. Berichte über Ausfälle kamen aus verschiedenen Teilen des Landes, einschließlich Madeira. Die Website Downdetector verzeichnete einen Spitzenwert von über siebentausend Beschwerden im Zusammenhang mit MEO, obwohl auch andere Betreiber wie NOS, Vodafone und DIGI in geringerem Umfang Probleme meldeten.
MEO bestätigte den "Massenangriff", der zu "Überlastung und Beeinträchtigung des internationalen Netzes" führte, und versicherte, dass Abhilfemaßnahmen zur Wiederherstellung der Dienste aktiviert wurden. Das Unternehmen gab an, dass keine Systeme eingedrungen oder Kundendaten abgerufen wurden. Der Begriff "Massenangriff" ist allgemein und könnte mit einem Distributed Denial of Service (DDoS)-Angriff vereinbar sein, der darauf abzielt, das Netzwerk zu überlasten und den legitimen Benutzerzugriff zu verhindern.