Die Partei Neue Rechte hat die Aussetzung der Plenarsitzungen in der Legislativversammlung von Madeira während der Monate August und September kritisiert. Die Partei argumentiert, dass diese Pause die Regionalregierung für fast zwei Monate ohne effektive parlamentarische Kontrolle lasse, obwohl eine ständige Kommission für dringende Angelegenheiten aktiv bleibe.
Die Neue Rechte vertritt die Ansicht, dass die Abwesenheit von Abgeordneten ein Privileg darstelle, das mit dem verfassungsmäßigen Gleichheitsgrundsatz unvereinbar sei, da die öffentliche Verwaltung das ganze Jahr über weiter arbeite. Zu ihren Vorschlägen gehört der vorübergehende Ersatz von amtierenden Abgeordneten durch Nachrücker aus ihren jeweiligen Wahllisten, um die vollständige Funktionsfähigkeit der Versammlung zu gewährleisten.
Die Partei kündigte außerdem an, ein Treffen mit dem Präsidenten der Legislativversammlung zu beantragen, um ihre Vorschläge vorzulegen, und hat andere Parteien ohne parlamentarische Vertretung eingeladen, sich einer Initiative zur Beobachtung der parlamentarischen Arbeit während der Auszeit anzuschließen.


