Eine Delegation der Kommunistischen Partei Portugals (PCP) auf Madeira traf sich mit dem Vertreter der Republik für die Autonome Region Madeira, um Probleme im Zusammenhang mit entscheidenden öffentlichen Projekten und Investitionen zu erörtern.
Der regionale Koordinator der PCP, Edgar Silva, erklärte, dass "verschiedene Fragen bezüglich der enormen Kostenüberschreitung bei den Arbeiten am Neuen Krankenhaus und der inakzeptablen Verzögerungen bei den Arbeiten" vorgelegt wurden. Silva kritisierte, was er als "sehr ernsten Fehler im Projektmanagement" der Regionalregierung bezeichnete, und wies auf die "Aufsplitterung des Projekts" in mehrere öffentliche Ausschreibungen als Ursache für Kosten hin, die auf mehr als das Dreifache der ursprünglichen Prognose geschätzt werden.
Die PCP fordert Klarheit darüber, wer die zusätzlichen Kosten tragen wird und welche neuen Finanzierungsquellen es geben wird. Sie stellen auch die Frage, ob die Regionalregierung eine neue Kosten-Nutzen-Analyse und eine Umweltverträglichkeitsprüfung vorliegen hat und ob die Regierung der Republik bereit ist, die Ausgaben zu decken. Madeira muss wissen, ob der Staatshaushalt das defizitäre Projekt finanzieren wird und ob die Republik das Neue Krankenhaus für durchführbar hält. Die Bevölkerung verdient Informationen über den Fertigstellungstermin, der laut PCP möglicherweise über 2031 hinaus verschoben wird.




