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Gesundheit · Funchal · 19. Juli 2026

Pflegekräfte auf Madeira arbeiten mit begrenzten Ressourcen und weisen auf Personalmangel hin

Márcia Ornelas, Krankenschwester und Gewerkschaftsführerin, erklärt, dass die Gesundheitsfachkräfte Madeiras trotz Personalmangels ihr Bestes geben.

Pflegekräfte auf Madeira arbeiten mit begrenzten Ressourcen und weisen auf Personalmangel hin

Márcia Ornelas, Fachkrankenschwester für Mutter-Kind-Gesundheit und Gewerkschaftsführerin, betonte, dass die Gesundheitsfachkräfte auf Madeira trotz des zunehmenden Drucks auf den Regionalen Gesundheitsdienst "mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln" ihre Aufgaben erfüllen.

In einem Interview mit TSF Madeira hob Ornelas hervor, dass der Hauptschwierigkeitsgrad weiterhin der Mangel an Personal sei, der Ärzte, Krankenschwestern und andere Fachkräfte betrifft. Sie räumte ein, dass die Krankenpflege "eine nicht so gute Phase" durchmacht, die von der Erschöpfung der Teams, zunehmenden Beschwerden und mangelndem Verständnis seitens der Patienten und ihrer Angehörigen geprägt ist.

Ornelas erklärte, dass Kritik an den Wartezeiten, insbesondere in den Notaufnahmen, oft auf mangelndes Wissen über das Manchester-Triage-System und klinische Prioritäten zurückzuführen sei. Sie warnte auch vor Episoden verbaler und physischer Aggression gegen das Personal.

Trotz der Herausforderungen äußerte sich die Gewerkschaftsführerin optimistisch für die Zukunft und glaubt, dass die Eröffnung des neuen Zentralen und Universitätskrankenhauses von Madeira sowie des zukünftigen Krankenhauses von Porto Santo die Reaktionsfähigkeit des Gesundheitssystems verbessern könnten.

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