Carlos Perdigão Santos, Geschäftsführer von Porto Santo Line, erklärte, dass die Sousa-Gruppe bereit sei, eine zukünftige internationale Ausschreibung für den Fährbetrieb zwischen Madeira und dem Festland zu prüfen und gegebenenfalls daran teilzunehmen, sofern wirtschaftliche Bedingungen erfüllt seien.
Santos betonte, dass das Unternehmen "absolut verfügbar" sei, das Programm und das Paket zu analysieren, sobald die Ausschreibung veröffentlicht werde, insbesondere mit der Finanzierung durch die Zentral- oder Regionalregierung. Eine Teilnahme erfolge nur, wenn das Modell als wirtschaftlich tragfähig erachtet werde.
Bei den Parlamentssitzungen der JPP widersprach Santos auch der Annahme, dass es nur einen einzigen Betreiber für den maritimen Gütertransport nach Madeira gebe, und wies auf die Existenz verschiedener Alternativen hin. Er warnte zudem vor der Verwendung des Begriffs "Kartell", da dieser rechtliche Implikationen habe und eine präzise Terminologie erfordere. Er stellte auch Daten zum Frachtanteil des früheren Betriebs von Naviera Armas in Frage und plädierte für die Überprüfung historischer Daten vor der Einrichtung neuer Verbindungen.