Eine Wirtschafts- und Finanzstudie zu einer regelmäßigen maritimen Verbindung zwischen Madeira und dem portugiesischen Festland hat ergeben, dass keiner der sechs untersuchten Szenarien ohne öffentliche Finanzierung finanziell oder wirtschaftlich rentabel wäre. Das vom JPP veröffentlichte Dokument zeigt, dass die prognostizierten Einnahmen in keinem Szenario die Investitions- und Betriebskosten decken würden.
Auch die für Passagiere akzeptablen Fahrpreise würden die Kosten für die Erbringung der Dienstleistung nicht decken, was zu einem erheblichen Defizit führt. Szenario 5, das einen zweiwöchentlichen Dienst während der Hochsaison zwischen Madeira und Portimão (mit Verlagerung nach Setúbal im Jahr 2031) vorschlägt, wies die am wenigsten negativen finanziellen und wirtschaftlichen Ergebnisse auf, mit einem negativen Nettobarwert von rund 18,59 Millionen Euro.
Szenario 6, ein wöchentlicher Ganzjahresservice, bietet die besten Ergebnisse in Bezug auf Kontinuität und Nachfrage, würde jedoch erheblich höhere Betriebskosten und einen negativen Nettobarwert von etwa 144,21 Millionen Euro mit sich bringen. Die Studie schließt, dass bei einer Einführung der maritimen Verbindung ein klares Modell mit gemeinwirtschaftlichen Verpflichtungen, Risikoverteilung und einem Ausgleichsmechanismus erforderlich wäre.
