Der Vatikan hat die Priesterbruderschaft St. Pius X nach der Weihe von vier neuen Bischöfen ohne Erlaubnis von Papst Leo XIV. exkommuniziert. Dieser Akt wurde vom Heiligen Stuhl als schismatisch eingestuft und verschärft einen langjährigen Konflikt zwischen Rom und dieser ultratraditionalistischen Gruppe.
Zusätzlich zur Exkommunikation hat der Vatikan bestimmte Sakramente, die von den Priestern der Bruderschaft gespendet wurden, für ungültig erklärt, darunter Beichte und Eheschließungen. Diese Entscheidung betrifft Zehntausende von Gläubigen in mehreren Ländern, die nun offiziell als von der katholischen Kirche getrennt gelten.
Der Hauptgrund für die Bestrafung war die Bischofsweihe ohne päpstliches Mandat, eine schwere Verletzung des Kirchenrechts. Trotz der Härte der Entscheidung hat der Vatikan seine Bereitschaft bekundet, Mitglieder der Gemeinschaft aufzunehmen, die zur vollen Gemeinschaft mit der katholischen Kirche zurückkehren möchten.




