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Kriminalität · Funchal · 10. September 2026

Waldbrände: Lohnt sich Verbrechen in Portugal?

Ein neuer Brandherd in Ribeira Brava hat die Debatte über die Straflosigkeit von Waldverbrechen in Portugal neu entfacht.

Waldbrände: Lohnt sich Verbrechen in Portugal?

Die Entdeckung eines neuen Brandherdes im Gebiet Pomar da Rocha in Ribeira Brava löste Reaktionen in den sozialen Medien aus, wobei ein Internetnutzer fragte, ob sich "Verbrechen lohnt". Das portugiesische Strafgesetzbuch sieht Haftstrafen von einem bis acht Jahren für Brandstifter im Wald vor.

Die Strafen können sich auf drei bis zwölf Jahre erhöhen, wenn eine Gefahr für Menschen und Eigentum besteht oder die Absicht besteht, wirtschaftlichen Nutzen zu ziehen, und im Todesfall bis zu 15 Jahre betragen können. Waldbrand ist ein öffentliches Verbrechen, was bedeutet, dass die Staatsanwaltschaft aufgrund eines Verdachts eine Untersuchung einleiten kann, ohne dass eine Anzeige erforderlich ist.

Die Behörden können Verdächtige auf frischer Tat oder auf richterliche Anordnung festnehmen. Nach der Festnahme wird die Person einem Richter zur Anwendung von Zwangsmassnahmen vorgeführt, einschliesslich Untersuchungshaft. Verurteilungen führen in der Regel zu einer tatsächlichen Haftstrafe, es sei denn, die Strafe beträgt weniger als fünf Jahre und das Gericht hält eine Bewährungsstrafe für ausreichend.

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