Der Beginn des Sommers 2026 in der Autonomen Region Madeira war von hohen Temperaturen in verschiedenen Teilen des Archipels geprägt. Bis 14 Uhr am ersten Sommertag registrierten alle Wetterstationen des Portugiesischen Instituts für Meer und Atmosphäre (IPMA) Höchstwerte von über 20°C.
Gesundheitsbehörden warnen, dass Perioden intensiver Hitze jederzeit auftreten und erhebliche Gesundheitsrisiken darstellen können. Längere Exposition gegenüber hohen Temperaturen kann zu Dehydrierung, Krämpfen, Hitzerschöpfung und in schwereren Fällen zu Hitzschlag führen, chronische Krankheiten verschlimmern und Leben gefährden.
Regelmäßige Wasseraufnahme wird empfohlen, auch ohne Durstgefühl, und das Vermeiden von alkoholischen oder zuckerhaltigen Getränken. Es ist ratsam, sich an kühlen, belüfteten Orten aufzuhalten und direkte Sonneneinstrahlung sowie intensive körperliche Anstrengung zwischen 11 und 17 Uhr zu vermeiden. Das Tragen leichter, lockerer und heller Kleidung, das Benutzen eines Hutes, einer Sonnenbrille und Sonnenschutzmittels sind wichtige Maßnahmen. Die Ernährung sollte leicht und gut verdaulich sein.
Besonders gefährdete Gruppen wie Säuglinge, Kinder, ältere Menschen, Personen mit chronischen Krankheiten, im Freien arbeitende Personen und Sportler erfordern während Perioden intensiver Hitze erhöhte Aufmerksamkeit.




