Die JPP-Partei veranstaltet diesen Mittwoch ab 9:30 Uhr im IDEIA-Saal eine Debatte mit dem Titel 'Fähre und territoriale Kontinuität'. Die Veranstaltung zielt darauf ab, über die Schlussfolgerungen der wirtschaftlich-finanziellen Studie für die Fährverbindung von Passagieren und Fracht zwischen Madeira und dem Festland nachzudenken.
Die JPP betrachtet die Fährverbindung als eine Angelegenheit von "extremer Relevanz" für die Mobilität und Entwicklung der Region und betont die Pflicht des Staates, die territoriale Kontinuität durch Verpflichtungen im öffentlichen Dienst zu gewährleisten. Die Partei kritisiert, was sie als "Umwandlung staatlicher politischer Maßnahmen in bloße Propagandaankündigungen" in Bezug auf das Fährdossier bezeichnet.
Die Partei erinnert daran, dass die Fährverbindung 2014 ein Wahlkampfthema von Miguel Albuquerque war, die Begeisterung jedoch "verblasste, sobald er an die Macht kam". Die JPP weist auf das "Zickzack" von PSD, CDS und PS in dieser Angelegenheit hin und erwähnt Versprechungen von António Costa sowie die einseitige Vertragsauflösung durch die Empresa de Navegação Madeirense im Jahr 2018. Die Partei kritisiert ferner, dass die öffentliche Ausschreibung zur Wiederaufnahme der Verbindung durch eine Machbarkeitsstudie ersetzt wurde, bei der das IMT Berichten zufolge nur eine Reederei gehört hat.