Die Präsidentin der PS-M, Célia Pessegueiro, kritisierte die Haltung des Ministers für innere Verwaltung, Luís Neves, bezüglich des Baus neuer PSP-Polizeistationen in der Autonomen Region Madeira (RAM).
Laut Pessegueiro zeigte der jüngste Besuch des Ministers in der Region ein "tiefes Unwissen" über die bereits bestehenden institutionellen Vereinbarungen zwischen dem Ministerium und den Gemeinden Madeiras. Die PS-M bedauert, dass der Minister die bereits mit der Gemeinde Machico konsolidierten Schritte ignoriert hat, die Anfang 2026 einen neuen Standort für die Polizeistation präsentierte.
Die sozialistische Führerin hält die "institutionelle Arroganz" des Ministers für "inakzeptabel", da sie den Bürgermeister von Machico nicht formell zur Begleitung des offiziellen Besuchs eingeladen hat, was mangelnde Rücksichtnahme auf die kommunale Zusammenarbeit zeigt. Die PS-M betont, dass mit Ausnahme von Porto Santo alle Prozesse für neue PSP-Einrichtungen in Madeira von direkten Partnerschaften mit den Gemeinden abhängen, und nennt die Beispiele Santa Cruz und Ponta do Sol, wo die Projekte bereits fortgeschritten sind.
Célia Pessegueiro kritisierte auch die "ständige Einmischung" der Regionalregierung, die "mögliche Lösungen" für die neuen Polizeistationen ankündigt, während die Prozesse bereits direkt zwischen den Gemeinden und dem MAI abgewickelt werden. Die Gemeinde Machico führte kürzlich Verbesserungen am aktuellen PSP-Gebäude durch, um würdige operative Bedingungen zu gewährleisten, bis eine endgültige Lösung umgesetzt ist.