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Politik · Funchal · 7. September 2026

JPP fordert Steuersenkungen zur Senkung von Kraftstoff- und Gaspreisen

Die JPP-Partei hat einen Resolutionsentwurf in der Assembleia da República eingereicht, der eine sofortige Senkung der Kraftstoffsteuern empfiehlt.

JPP fordert Steuersenkungen zur Senkung von Kraftstoff- und Gaspreisen

Der Abgeordnete der Juntos Pelo Povo (JPP) in der Assembleia da República, Filipe Sousa, hat einen Resolutionsentwurf eingebracht, der eine sofortige Senkung der Steuerlast auf Kraftstoffe fordert. Die Initiative schlägt außerdem einen automatischen Mechanismus zur Senkung der Mineralölsteuer (ISP) und Maßnahmen zur Kontrolle von Margen sowie zum Schutz der Verbraucher vor steigenden Preisen vor.

Sousa hob den Preisunterschied zwischen Portugal und Spanien hervor und wies darauf hin, dass eine 50-Liter-Benzinfüllung in Portugal etwa 14 Euro mehr kostet und eine 50-Liter-Diesel-Füllung rund 8,20 Euro teurer ist. Die JPP schlägt vor, die Kraftstoffbesteuerung auf das rechtlich zulässige Mindestniveau zu senken und europäische Mechanismen für weitere Senkungen zu nutzen.

Der Vorschlag sieht auch vor, zusätzliche Mehrwertsteuereinnahmen, die durch höhere Kraftstoffpreise entstehen, durch Steuersenkungen an die Verbraucher zurückzugeben. Darüber hinaus sieht der Entwurf eine vorübergehende Begrenzung der Handelsmargen für Kraftstoffe und Flaschengas, die Festlegung von Höchstpreisen für Flüssiggas in Flaschen und eine verstärkte Unterstützung für gefährdete Familien vor.

Sousa warnte, dass steigende Kraftstoffkosten Transport, Landwirtschaft und Vertrieb beeinträchtigen und letztendlich die Lebensmittelpreise und die Lebenshaltungskosten für portugiesische Familien beeinflussen.

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