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Politik · Funchal · 5. September 2026

JPP schlägt Subvention zur Kompensation von Seegütertransportkosten vor

Die JPP-Partei hat einen Gesetzentwurf in die Assembleia da República eingebracht, der einen nationalen Ausgleichsmechanismus für die Mehrkosten des Seegütertransports zwischen dem Festland und den autonomen Regionen vorsieht.

JPP schlägt Subvention zur Kompensation von Seegütertransportkosten vor

Die Juntos Pelo Povo (JPP)-Partei hat einen Gesetzentwurf in die Assembleia da República eingebracht, der die Schaffung eines Nationalen Ausgleichsmechanismus für die Mehrkosten des Seegütertransports vorsieht. Der vom Abgeordneten Filipe Sousa vorgestellte Vorschlag zielt darauf ab, die Verbindungen zwischen dem Festland und den autonomen Regionen Madeira und Azoren in beide Richtungen sowie den Inseltransport abzudecken.

Ziel ist die Schaffung eines „Gütermobilitätszuschusses“, der bis zu 100 % der förderfähigen Kosten wie Seefracht, Hafengebühren und logistische Kosten im Zusammenhang mit der Insellage decken könnte. Die JPP argumentiert, dass diese Maßnahme die Lebenshaltungskosten auf Madeira und den Azoren senken und die Wettbewerbsfähigkeit regionaler Produkte verbessern könnte.

Die Partei betont, dass Kostensenkungen den Endverbrauchern zugutekommen sollten, und vertritt die Ansicht, dass die territoriale Kontinuität auch für Konsumgüter gilt. Als Referenz nennt die JPP das bestehende Modell auf den Kanarischen Inseln in Spanien und schlägt vor, dass der Mechanismus aus dem Staatshaushalt finanziert wird, wobei auch europäische Mittel in Betracht gezogen werden.

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