Die Partei Juntos Pelo Povo (JPP) hat Pläne für die "Madeira-Autonomie-Agenda 2027-2047" vorgestellt, ein langfristiges Entwicklungsprojekt für die Region.
Die Ankündigung erfolgte während des Festa do Povo, wo JPP-Generalsekretär Élvio Sousa die derzeitige Regionalregierung kritisierte und ihr die Verantwortung für die hohen Lebenshaltungskosten und Untätigkeit in Bereichen wie Gesundheit und Wohnraum vorwarf.
Sousa argumentierte, dass nur eine reformistische Partei, die auf Madeira verwurzelt und unabhängig von Lissabon ist, die Probleme der Insel für Familien, Arbeiter und Unternehmen wirksam angehen kann, und schlug eine Verfassungsrevision, ein neues Agrarsystem und eine eigene Steuerregelung vor.