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Gesellschaft · Funchal · 31. Juli 2026

Künstliche Intelligenz bei der Korrektur portugiesischer Zentralabiturprüfungen sorgt für Kontroversen

Die Einführung von KI zur Korrektur portugiesischer Zentralabiturprüfungen führte zu technischen Fehlern und Klassifikationsproblemen, was Fragen zur Modernisierung des Bildungssystems aufwirft.

Das portugiesische Bildungsministerium hat ein neues digitales Korrekturmodell für die nationalen Prüfungen eingeführt, das künstliche Intelligenz (KI) zur Bewertung von Multiple-Choice-Fragen verwendet.

Der Übergang zu dieser Technologie verlief jedoch nicht ohne Probleme. Der Bildungsminister selbst räumte ein, dass das System einen problematischen Start hatte, mit technischen Ausfällen und einem Parametrisierungsfehler, der zur Überprüfung der Noten Tausender von Schülern führte.

Kritiker weisen darauf hin, dass der Einsatz von KI für eine Aufgabe wie die Korrektur von Multiple-Choice-Tests, die in besser organisierten Institutionen bereits routinemäßig mit optischen Scannern durchgeführt wurde, als technologische Revolution dargestellt wurde, obwohl es sich im Wesentlichen um eine grundlegende Modernisierung des Prozesses handelt.

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