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Gesellschaft · Funchal · 28. Juli 2026

Lehrermangel in Madeira erfordert dringende Maßnahmen, so Gewerkschaft

Die Gewerkschaft der Lehrer Madeiras (SPM) und das Regionale Bildungssekretariat erkennen den Lehrermangel als Hauptproblem des Bildungssystems an.

Lehrermangel in Madeira erfordert dringende Maßnahmen, so Gewerkschaft

Der Lehrermangel auf Madeira war das zentrale Thema eines Treffens zwischen der Gewerkschaft der Lehrer Madeiras (SPM) und der Regionalen Bildungssekretärin Elsa Fernandes. Beide Seiten stimmten darin überein, dass dies die größte Herausforderung für das regionale Bildungssystem darstellt.

Francisco Oliveira, Vorsitzender der SPM, forderte eine konzertierte Strategie und schlug spezielle Treffen zur Behandlung des Problems vor. Er warnte, dass sich die Situation ohne wirksame Maßnahmen zur Gewinnung und Bindung von Lehrkräften verschärfen könnte. Die Gewerkschaft fordert zudem die sofortige Anerkennung von drei Dienstjahren, die für Lehrer, die 2011 eingestellt wurden, noch nicht zur Laufbahn gezählt wurden, mit erwarteten Auswirkungen im Jahr 2027.

Die SPM schlug auch die Übernahme des nationalen Systems vor, das es Absolventen mit naturwissenschaftlicher Ausbildung, aber ohne Professionalisierung, ermöglicht, nach der ersten Karrierestufe vergütet zu werden. Diese Lehrer sind eine wichtige Rekrutierungsquelle, verdienen aber auf Madeira weniger und benötigen mehr pädagogische Ausbildung. Die Gewerkschaft schlägt auch eine gemeinsame Reflexion vor, um mehr junge Menschen für den Lehrberuf zu gewinnen, da die derzeitigen Kandidaten nur etwa 20 % des Bedarfs decken.

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