Die dritte Phase des nationalen Hochschulzugangswettbewerbs ist die letzte Gelegenheit, Stellen zu besetzen, die nach den anfänglichen Phasen unbesetzt geblieben sind.
Entgegen mancher Annahmen handelt es sich nicht um eine außerordentliche Möglichkeit, um den Bedarf eines laufenden Studienjahres zu decken, sondern um einen Mechanismus zur Abschluss des anfänglichen Zulassungsprozesses zum öffentlichen Hochschulwesen. Kandidaten in dieser Phase konkurrieren in der Regel um die verbleibenden Stellen der zweiten Phase oder um durch Studienplatztausch und nicht abgeschlossene Einschreibungen frei gewordene Stellen.
Diese Phase operiert mit einem einzigen Kontingent, ohne Unterscheidung nach Vorzugsregelungen, und die Stellen sind ausschließlich für die Zulassung zum ersten Studienjahr bestimmt. Das System zielt somit darauf ab, den Zulassungszyklus auf der Grundlage der verbleibenden Stellen abzuschließen und zu verhindern, dass vorgesehene Zulassungsplätze unbesetzt bleiben.