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Wirtschaft · Funchal · 10. September 2026

Fähren-Debatte Madeira-Festland Fokussiert auf Öffentlichen Dienst

Experten argumentieren, dass die Fährverbindung zwischen Madeira und dem portugiesischen Festland als öffentlicher Dienst und nicht nur als kommerzielle Operation betrachtet werden sollte.

Fähren-Debatte Madeira-Festland Fokussiert auf Öffentlichen Dienst

Eine Fährverbindung zwischen Madeira und dem portugiesischen Festland sollte als öffentlicher Dienst und strategische Transportverbindung bewertet werden, anstatt nur als kommerzieller Passagierbetrieb. Diese Ansicht wurde von Rednern auf einer parlamentarischen Konferenz der JPP zu Fährdiensten und territorialer Kontinuität vertreten.

Die Debatte konzentrierte sich auf eine vom Institut für Mobilität und Verkehr (IMT) in Auftrag gegebene wirtschaftliche und finanzielle Studie, die sechs Betriebsszenarien untersuchte. Keines davon würde ausreichen, um die Investitions- und Betriebskosten ohne öffentliche Mittel zu decken. Die Teilnehmer argumentierten jedoch, dass dies die Unrentabilität einer Fähre nicht beweist, und stellten in Frage, ob die Annahmen der Studie die potenzielle Bedeutung des Frachtverkehrs und die breiteren wirtschaftlichen Vorteile für Madeira angemessen widerspiegelten.

Das finanziell am wenigsten negative Szenario sah einen saisonalen zweiwöchentlichen Dienst vor, mit einem geschätzten negativen Barwert von 18,59 Millionen Euro. Ein ganzjähriger wöchentlicher Dienst würde zwar mehr Kontinuität bieten und mehr Passagiere befördern, aber erheblich mehr öffentliche Mittel erfordern, mit einem geschätzten negativen Barwert von 144,21 Millionen Euro. Die Studie kam zu dem Schluss, dass jeder zukünftige Dienst ein klar definiertes Modell des öffentlichen Dienstes benötigen würde.

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