Die Autonome Region Madeira könnte, zusammen mit den Azoren, ihre Autonomie bei der Verwaltung von EU-Fördermitteln durch eine vorgeschlagene Überarbeitung des Mehrjährigen Finanzrahmens der Europäischen Union für 2028-2034 verlieren.
Derzeit verfügen die Regionen über regionale Programme und Verwaltungsbehörden, die Strukturfonds für lokale Prioritäten lenken, wie das Programm Madeira 2030, das Projekte in Bereichen wie Unternehmenswettbewerbsfähigkeit, Innovation, Beschäftigung, soziale Inklusion, Wohnraum, Umwelt und erneuerbare Energien unterstützt.
Der neue Vorschlag der Europäischen Kommission sieht vor, die derzeitige Struktur durch einen einzigen nationalen und regionalen Partnerschaftsplan für jeden Mitgliedstaat zu ersetzen. Diese Änderung würde Mittel aus verschiedenen Politiken (Kohäsion, Landwirtschaft, Fischerei, Sozialprogramme usw.) in einem einzigen nationalen Rahmen zusammenführen, mit dem Ziel, den Zugang zu vereinfachen, die Anzahl der Programme zu reduzieren und die Flexibilität angesichts sich ändernder wirtschaftlicher, sozialer oder geopolitischer Umstände zu erhöhen. Die Pläne sind noch in Verhandlung und nicht endgültig genehmigt.

