Paulo Melich Farinha hat dafür plädiert, dass eine zukünftige Fährverbindung zwischen Madeira und dem Festland auf die Bedürfnisse des Frachttransports und seine Fähigkeit zur Generierung wirtschaftlicher Bewegung ausgerichtet sein sollte.
In einem Panel über Fährbetriebe während der parlamentarischen Tage des JPP hinterfragte er Annahmen in der aktuellen Machbarkeitsstudie und zog Erfahrungen aus früheren maritimen Operationen in der Region heran.
Farinha erinnerte an historische Verbindungen, die Passagiere, Fahrzeuge und rollende Ladung transportierten, und betonte das Potenzial des rollenden Ladungsmodells gegenüber Containern, wobei er das finnische Schiff "Finnjet" als erfolgreiches Konzeptbeispiel nannte.
Er wies auch auf die Färöer-Inseln hin, die bei geringerer Bevölkerung regelmäßige Rollfrachtdienste anbieten, sowie auf die Erfahrungen von Naviera Armas auf Madeira (2008-2011) als Beweis dafür, dass die Operation ausländische Touristen anziehen und zusätzliche wirtschaftliche Aktivitäten generieren könnte.