Der Ökonom João Guilherme Ribeiro präsentierte eine finanzwirtschaftliche Analyse zur Machbarkeit einer Fährverbindung zwischen Madeira und dem Festland. Er befürwortete ein alternatives Modell, das den Frachttransport und eine Dreiecksverbindung mit den Kanarischen Inseln priorisiert, sowie geringere Hafengebühren.
Ribeiro verglich die potenzielle Verbindung mit europäischen Routen und stellte fest, dass die Zahlen für den Transport von Fahrzeugen und Schwerlastgütern in der Madeira-Studie niedriger sind als anderswo üblich. Er kritisierte das Fehlen eines Dreiecksbetriebsszenarios mit den Kanarischen Inseln, das Kosten verteilen könnte, und forderte direkte Verhandlungen oder eine Ausschreibung dafür.
Der Ökonom betonte auch die Notwendigkeit, die Umsatzlogik zu ändern und der Fracht, die seiner Meinung nach die Fixkosten decken kann, mehr Bedeutung beizumessen, im Gegensatz zu den Passagieren, deren Aktivität saisonabhängig ist. Er hielt den prognostizierten Marktanteil für Fracht für unzureichend und stellte den Zeitrahmen der Analyse in Frage.